WAHRNEHMEN · MITWIRKEN · ZUSAMMENWACHSEN

Eine Klasse wird zum Team.

56 Leitgedanken zum Sozialtraining an Schulen: für Klassen, Lehrpersonen und Schulsozialarbeit.

Was macht aus einer Klasse ein Team? Wie werden Stärken sichtbar, wie können alle mitwirken – und wie tragen wir gute Erfahrungen in den Alltag? Diese Bildreihe lädt zum Nachdenken, Besprechen und Ausprobieren ein.

Im Mittelpunkt stehen Empathie, Frustrationstoleranz, Kommunikation, Kooperation und gewaltfreie Konfliktlösung. Dazu kommen Video-Reflexion, Datenschutz und der bewusste Umgang mit Gruppenrollen.

Die Kurztexte sind Praxisimpulse oder sinngemässe Übertragungen. Jede Karte trägt eine Kennzeichnung; die genaue Zuordnung steht bei den Quellen. Konkrete Spiel- und Trainingsideen ergänzen die Reihe später.

Warum Sozialtraining? Bildkarten entdecken
ZUSAMMENARBEIT LÄSST SICH LERNEN

Warum Sozialtraining zur Schule gehört.

Gutes Miteinander entsteht nicht von allein. Im Sozialtraining üben Kinder und Jugendliche, zuzuhören, eigene Bedürfnisse auszudrücken, andere Perspektiven einzubeziehen und Konflikte konstruktiv zu bearbeiten. Kooperations- und Teamplayaufgaben machen erlebbar, wie unterschiedliche Stärken zum gemeinsamen Gelingen beitragen.

Ich verstehe Sozialtraining als bewusst gestalteten Lernprozess: gemeinsam etwas erleben, darüber sprechen und einen nächsten Schritt für den Alltag vereinbaren. So werden aus einzelnen Übungen Erfahrungen, die im Unterricht, auf dem Pausenplatz und im Klassenchat weiterwirken können.

Sich selbst wahrnehmen.

Gefühle benennen, Stärken entdecken, Grenzen ausdrücken und mit Enttäuschungen umgehen.

Andere einbeziehen.

Zuhören, Unterschiede respektieren, Unterstützung anbieten und Verantwortung teilen.

Gemeinsam handeln.

Abmachungen treffen, Lösungen aushandeln und prüfen, was im Klassenalltag besser gelingt.

Lehrplan und Rechtsgrundlagen

Ein verbindlicher Bildungsauftrag.

Der Lehrplan 21 verbindet fachliches Lernen mit personalen, sozialen und methodischen Kompetenzen. Dazu gehören Selbstreflexion, Dialog- und Kooperationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit sowie der Umgang mit Vielfalt. Ihre Förderung ist ein verbindlicher Auftrag der Lehrpersonen in allen drei Zyklen. Sozialtraining ist ein möglicher Weg, diese Kompetenzen gezielt zu üben; der Lehrplan schreibt kein bestimmtes Trainingsprogramm vor.

Für den Kanton Zürich bildet § 2 des Volksschulgesetzes einen wichtigen Rahmen: Schule gestaltet Unterricht und Zusammenleben und fördert die Entwicklung zu selbstständigen und gemeinschaftsfähigen Menschen. Das Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) regelt ergänzend die ambulante Kinder- und Jugendhilfe und die Schulsozialarbeit. § 19 verpflichtet die Gemeinden zu einem bedarfsgerechten Angebot an Schulsozialarbeit. Daraus folgt keine allgemeine Pflicht zu einem bestimmten Sozialtraining. Die kantonalen Regelungen sind jeweils zu beachten.

Lehrpersonen fördern soziale Kompetenzen im Unterricht und im täglichen Zusammenleben. Schulsozialarbeit kann im Rahmen ihres Auftrags präventive Angebote, Beratung und fachliche Unterstützung beitragen. Ziele, Rollen und Zuständigkeiten werden gemeinsam geklärt; bei Bedarf kommen geeignete externe Fachpersonen dazu.

Was Forschung zeigt – und worauf es in der Praxis ankommt

Eine internationale Meta-Analyse von Cipriano und weiteren Forschenden (2023) mit 424 Studien zeigt im Durchschnitt positive Wirkungen schulischer Programme zum sozialen und emotionalen Lernen: unter anderem auf soziale und emotionale Fähigkeiten, Beziehungen, Verhalten und das Schulklima. Die Ergebnisse unterscheiden sich je nach Programm, Kontext und Qualität der Umsetzung. Sie sind kein Wirkungsnachweis für jede einzelne Übung oder diese Bildkarten.

Für meine fachliche Einordnung heisst das: klare Ziele wählen, die Voraussetzungen der Kinder berücksichtigen, Beteiligung ermöglichen und regelmässig üben. Nach einer Aufgabe wird gemeinsam reflektiert und eine konkrete Abmachung im Alltag erprobt. Rückmeldungen der Kinder und Beobachtungen der Erwachsenen helfen zu prüfen, ob sich etwas verändert.

Sozialtraining kann eine respektvolle Klassenkultur und Prävention unterstützen. Bei bestehendem Mobbing oder Gewalt braucht es zusätzlich gezielten Schutz und ein fachlich abgestimmtes Vorgehen. Die Verantwortung dafür liegt bei den zuständigen Erwachsenen.

Cipriano et al. (2023): The state of evidence for social and emotional learning, Child Development, 94(5), 1181–1204.

Fachliche und rechtliche Einordnung geprüft am 29. Oktober 2026.

Zu den 56 Bildkarten

56 Karten

01 / 56 · Grundgedanke

Eine Klasse wird zum Team.

Gemeinsam im Raum zu sein, macht noch kein Team. Sozialtraining schafft Gelegenheiten, einander wahrzunehmen, Verantwortung zu teilen und gemeinsam etwas zu bewirken.

Praxisimpuls · PraxisWerkStatt
02 / 56 · Grundgedanke

Wir trainieren das Miteinander.

Zusammenarbeit lässt sich nicht einfach voraussetzen. Im Sozialtraining werden Zuhören, Absprechen und Rücksichtnehmen sichtbar, erprobt und gemeinsam weiterentwickelt.

Sinngemäss nach Petermann et al. · 2024
03 / 56 · Grundgedanke

Ein Erlebnis braucht ein Gespräch.

Die Aufgabe allein erklärt noch nicht, was die Klasse gelernt hat. Erst der gemeinsame Rückblick macht sichtbar, wie das Miteinander gelungen ist.

Praxisübertragung · BASPO, 2024
04 / 56 · Grundgedanke

Zusammenarbeit zählt mehr als Tempo.

Eine schnelle Lösung ist nicht automatisch eine gute Teamleistung. Achte auch darauf, wer mitgedacht hat, wer gehört wurde und wer Unterstützung erhielt.

Praxisimpuls · PraxisWerkStatt
05 / 56 · Grundgedanke

Die Klasse gestaltet ihr Klima.

Ein Blick, ein Lachen oder eine Einladung verändert die Stimmung. Sozialtraining lenkt die Aufmerksamkeit darauf, welchen Beitrag jede Person zum Klassenklima leisten kann.

Sinngemäss nach Petermann et al. · 2024
06 / 56 · Grundgedanke

Erwachsene spielen ihre Haltung mit.

Wie wir mit Fehlern, Grenzen und unterschiedlichen Ideen umgehen, setzt den Rahmen. Die Leitung lebt vor, was sie von der Gruppe erwartet.

Praxisimpuls · PraxisWerkStatt
07 / 56 · Teilhabe

Ein Training braucht passende Gruppen.

Kläre Zielgruppe, Gruppengrösse und Voraussetzungen, bevor ihr startet. SoKosKid wurde für Kleingruppen in der Schulsozialarbeit entwickelt; die Übertragung auf eine ganze Klasse braucht eine eigene Planung.

Praxisübertragung · SoKosKid-Projekt
08 / 56 · Teilhabe

Nicht alle brauchen dasselbe.

Passe Aufgaben, Material und Unterstützung so an, dass unterschiedliche Voraussetzungen Platz haben. Fairness kann bedeuten, verschiedene Wege zum gemeinsamen Ziel zu ermöglichen.

Praxisimpuls · PraxisWerkStatt
09 / 56 · Teilhabe

Auch leise Stimmen gehören dazu.

Wer schnell spricht, hat nicht automatisch die beste Idee. Schaffe Denkzeit und passende Verantwortung, damit auch zurückhaltende Kinder mit ihrem Beitrag etwas bewirken können.

Praxisimpuls · PraxisWerkStatt
10 / 56 · Teilhabe

Teams werden ohne Abwertung gebildet.

Lass niemanden öffentlich als letzte Wahl zurück. Eine bewusst begleitete Gruppeneinteilung ermöglicht neue Begegnungen und schützt davor, bestehende Rangordnungen einfach zu wiederholen.

Praxisimpuls · PraxisWerkStatt
11 / 56 · Teilhabe

Ein Nein bleibt Teil des Teams.

Wer eine Grenze setzt, verliert seine Zugehörigkeit nicht. Suche gemeinsam eine andere Beteiligungsform, ohne das Kind vor der Gruppe rechtfertigen zu lassen.

Praxisimpuls · PraxisWerkStatt
12 / 56 · Teilhabe

Wir bemerken, wer noch fehlt.

Bevor die Gruppe loslegt: Sind alle beteiligt und wissen alle, was sie beitragen können? Zugehörigkeit zeigt sich auch darin, fehlende Beteiligung wahrzunehmen.

Praxisimpuls · PraxisWerkStatt
13 / 56 · Wahrnehmung

Wie erlebe ich mich im Team?

Erkunde nach einer Aufgabe deine eigene Rolle: Wann habe ich mich eingebracht, gezögert oder zurückgezogen? Beobachte dein Verhalten, ohne dich darauf festzulegen.

Praxisübertragung · Lehrplan 21
14 / 56 · Wahrnehmung

Mein Eindruck ist nicht dein Erleben.

Was für dich leicht oder lustig war, kann jemand anders als schwierig erlebt haben. Frage nach, statt vom eigenen Gefühl auf alle zu schliessen.

Praxisübertragung · Lehrplan 21
15 / 56 · Wahrnehmung

Wir beschreiben statt abzustempeln.

Sprich über konkrete Handlungen: Wer hat gewartet, gefragt oder geholfen? So bleibt Rückmeldung nachvollziehbar und macht aus einem Moment keine feste Eigenschaft.

Praxisübertragung · Lehrplan 21
16 / 56 · Wahrnehmung

Ein Rollenwechsel öffnet den Blick.

Wer oft führt, darf einmal zuhören. Wer sonst folgt, kann etwas anleiten. Begleitete Rollenwechsel zeigen Fähigkeiten, die im gewohnten Klassenalltag leicht verborgen bleiben.

Praxisimpuls · PraxisWerkStatt
17 / 56 · Wahrnehmung

Gefühle liefern Hinweise.

Freude, Ärger und Unsicherheit dürfen benannt werden. Erkundet, was in der Situation dazu beigetragen hat und welche Unterstützung beim nächsten Versuch hilfreich wäre.

Sinngemäss nach Petermann et al. · 2024
18 / 56 · Wahrnehmung

Nachfragen schlägt Gedankenlesen.

Ein stilles Kind ist nicht automatisch desinteressiert. Frage respektvoll nach, was es gerade beschäftigt und was ihm die Beteiligung erleichtern könnte.

Praxisübertragung · Lehrplan 21
19 / 56 · Stärken

Stärken brauchen eine Gelegenheit.

Gestalte Aufgaben, in denen nicht nur Schnelligkeit und Lautstärke zählen. Genaues Beobachten, Geduld, Kreativität und Ermutigung können für die Gruppe ebenso wichtig werden.

Praxisimpuls · PraxisWerkStatt
20 / 56 · Stärken

Niemand ist immer stark oder schwach.

Eine Aufgabe liegt dir, eine andere fordert dich heraus. Unterschiedliche Erfahrungen helfen der Klasse, Fähigkeiten situationsbezogen zu sehen und vorschnelle Zuschreibungen zu hinterfragen.

Praxisimpuls · PraxisWerkStatt
21 / 56 · Stärken

Ich kann helfen und Hilfe brauchen.

Beides gehört zum Team. Wenn die Aufgaben unterschiedliche Fähigkeiten verlangen, können Kinder Unterstützung geben und an anderer Stelle selbst auf andere angewiesen sein.

Praxisimpuls · PraxisWerkStatt
22 / 56 · Stärken

Unterstützen heisst nicht übernehmen.

Frage zuerst, welche Hilfe gewünscht ist. Ein guter Hinweis oder gemeinsames Überlegen kann mehr Eigenständigkeit ermöglichen, als die Aufgabe für jemanden zu erledigen.

Praxisimpuls · PraxisWerkStatt
23 / 56 · Stärken

Anerkennung wird durch Beispiele glaubwürdig.

Benenne, was zum Gelingen beigetragen hat: eine ruhige Erklärung, ein zweiter Versuch oder eine hilfreiche Idee. So werden auch unscheinbare Beiträge sichtbar.

Sinngemäss nach Petermann et al. · 2024
24 / 56 · Stärken

Mein Fortschritt braucht keinen Vergleich.

Was gelingt mir heute besser als beim letzten Versuch? Ein persönlicher Lernschritt verdient Aufmerksamkeit, auch wenn andere dieselbe Aufgabe schon länger bewältigen.

Praxisimpuls · PraxisWerkStatt
25 / 56 · Mut & Vertrauen

Mut hat verschiedene Grössen.

Vor der Klasse zu sprechen kann so herausfordernd sein wie eine Bewegungsaufgabe. Lass Kinder ihren nächsten Schritt passend zu ihren Möglichkeiten wählen.

Praxisübertragung · BASPO, 2024
26 / 56 · Mut & Vertrauen

Eine Herausforderung bleibt freiwillig.

Mut wächst nicht durch Druck. Klare Grenzen, Wahlmöglichkeiten und ein verlässliches Stoppzeichen erlauben neue Erfahrungen, ohne Zugehörigkeit an das Mitmachen zu knüpfen.

Praxisübertragung · BASPO, 2024
27 / 56 · Mut & Vertrauen

Ermutigen geht ohne Drängen.

Frage, was einen Versuch erleichtern würde. Bestärke einen selbst gewählten Schritt und respektiere es, wenn jemand heute eine andere Beteiligungsform braucht.

Praxisübertragung · BASPO, 2024
28 / 56 · Mut & Vertrauen

Sicherheit wird vorab geklärt.

Neue Erfahrungen brauchen einen verlässlichen Rahmen. Prüfe Risiken, erläutere Regeln und vereinbare, wie alle jederzeit unterbrechen können, bevor eine Herausforderung beginnt.

Praxisimpuls · PraxisWerkStatt
29 / 56 · Mut & Vertrauen

Vertrauen zeigt sich im Einhalten.

Wer eine Zusage macht, übernimmt Verantwortung. Ob wir warten, aufmerksam bleiben oder ein Stopp beachten: Verlässliche Handlungen geben dem Gegenüber Orientierung.

Praxisübertragung · BASPO, 2024
30 / 56 · Mut & Vertrauen

Ein Fehler darf ein Versuch bleiben.

Ein misslungener Anlauf ist kein Anlass zum Auslachen. Überlegt gemeinsam, was ihr daraus mitnehmt und welche kleine Veränderung beim nächsten Versuch helfen könnte.

Praxisübertragung · BASPO, 2024
31 / 56 · Teamplay

Wir brauchen verschiedene Beiträge.

Eine gute Teamaufgabe wird nicht von einer Person allein gelöst. Unterschiedliche Informationen, Ideen und Fähigkeiten machen Zusammenarbeit nötig und jeden Beitrag bedeutsam.

Praxisübertragung · Schulen für alle, LU
32 / 56 · Teamplay

Mein Teil gehört zum Ganzen.

Klärt, wer welchen Beitrag übernimmt und wie die Teile zusammenpassen. Gemeinsame Verantwortung wird greifbar, wenn jede Person ihre Aufgabe versteht und Unterstützung erfragen kann.

Praxisübertragung · Schulen für alle, LU
33 / 56 · Teamplay

Führen heisst Beteiligung ermöglichen.

Eine Leitung im Team muss nicht alles bestimmen. Sie kann Fragen sammeln, Aufgaben abstimmen und darauf achten, dass auch andere Verantwortung übernehmen.

Praxisimpuls · PraxisWerkStatt
34 / 56 · Teamplay

Wir sprechen, bevor wir losrennen.

Ein kurzer gemeinsamer Plan kann viel verändern. Klärt das Ziel, hört unterschiedliche Ideen an und prüft, ob alle den vereinbarten Weg verstanden haben.

Praxisübertragung · Lehrplan 21
35 / 56 · Teamplay

Unser Tempo lässt niemanden zurück.

Beobachtet, ob alle folgen können. Manchmal gelingt eine gemeinsame Aufgabe besser, wenn die Gruppe langsamer wird, etwas anders erklärt oder den Ablauf anpasst.

Praxisimpuls · PraxisWerkStatt
36 / 56 · Teamplay

Auch Uneinigkeit gehört zum Team.

Verschiedene Vorschläge müssen nicht sofort zum Streit werden. Übt, Interessen zu benennen, zuzuhören und eine Entscheidung zu finden, die den gemeinsamen Auftrag berücksichtigt.

Praxisübertragung · Lehrplan 21
37 / 56 · Prävention

Zugehörigkeit darf keine Belohnung sein.

Ein Kind gehört zur Klasse, auch wenn etwas noch nicht gelingt. Anerkennung darf nicht davon abhängen, ob es sportlich, beliebt oder besonders leistungsfähig ist.

Praxisübertragung · RADIX SchoolMatters
38 / 56 · Prävention

Spass geht nicht auf deine Kosten.

Nicht jede Bemerkung ist für alle lustig. Wenn jemand sich verletzt oder blossgestellt fühlt, nehmen wir das ernst und verändern unser Verhalten.

Praxisübertragung · RADIX SchoolMatters
39 / 56 · Prävention

Eine Gruppe kann Ausgrenzung stoppen.

Mitlachen oder Wegschauen kann Ausgrenzung verstärken. Übt sichere Handlungsmöglichkeiten: jemanden einbeziehen, nicht mitmachen und eine verantwortliche erwachsene Person hinzuholen.

Praxisübertragung · RADIX SchoolMatters
40 / 56 · Prävention

Mobbing braucht klares Eingreifen.

Sozialtraining kann eine respektvolle Klassenkultur fördern. Bei bestehendem Mobbing braucht es zusätzlich gezielten Schutz und fachlich abgestimmtes Handeln; ein Teamspiel allein reicht nicht aus.

Praxisübertragung · RADIX SchoolMatters
41 / 56 · Prävention

Hilfe holen ist ein mutiger Schritt.

Niemand muss belastende Gruppensituationen allein lösen. Klärt miteinander, welche Erwachsenen erreichbar sind und wie Kinder Unterstützung erhalten, ohne sich vor allen erklären zu müssen.

Praxisübertragung · RADIX SchoolMatters
42 / 56 · Prävention

Unser Teamgedanke gilt auch online.

Der Klassenchat gehört zum Miteinander. Besprecht auch dort Einladungen, Bilder, Kommentare und Ausschluss: Was wäre respektvoll, und wann braucht es Hilfe von Erwachsenen?

Praxisübertragung · RADIX SchoolMatters
43 / 56 · Transfer

Was nehmen wir mit ins Schulzimmer?

Wählt nach dem Training eine konkrete Handlung für den Unterricht. Wer erinnert woran, und in welcher Alltagssituation wollt ihr sie als Erstes ausprobieren?

Praxisimpuls · PraxisWerkStatt
44 / 56 · Transfer

Die Pause gehört zum Lernfeld.

Wer wird zum Mitspielen eingeladen? Wie gehen wir mit Streit um? Prüft, wo sich die Erfahrungen aus dem Training auf dem Pausenplatz wiederfinden lassen.

Praxisimpuls · PraxisWerkStatt
45 / 56 · Transfer

Eine Abmachung muss erkennbar sein.

Formuliert gemeinsam, was ihr künftig tun wollt. «Wir hören einander ausreden» lässt sich leichter beobachten als ein allgemeiner Wunsch nach mehr Respekt.

Sinngemäss nach Petermann et al. · 2024
46 / 56 · Transfer

Wiederholen macht aus Wissen Können.

Ein einzelner Trainingstag verändert nicht jede Gewohnheit. Greift hilfreiche Erfahrungen regelmässig auf und schafft im Klassenalltag weitere Gelegenheiten, sie zu erproben.

Sinngemäss nach Petermann et al. · 2024
47 / 56 · Transfer

Wir prüfen gemeinsam die Wirkung.

Was hat sich im Miteinander verändert, und wer erlebt das anders? Holt Rückmeldungen auf verschiedenen Wegen ein, damit auch Schwierigkeiten und stille Perspektiven sichtbar werden.

Praxisimpuls · PraxisWerkStatt
48 / 56 · Transfer

Der nächste Schritt gehört uns allen.

Wählt ein überschaubares Vorhaben und verteilt die Verantwortung. Ein Klassenteam entwickelt sich weiter, wenn Kinder und Erwachsene gemeinsam dranbleiben und bei Bedarf nachsteuern.

Praxisimpuls · PraxisWerkStatt
49 / 56 · Video & Reflexion

Gelingendes wird im Bild sichtbar.

Marte Meo nutzt kurze Alltagsszenen, um unterstützende Kommunikation sichtbar zu machen. Der Blick richtet sich darauf, was bereits gelingt und welcher nächste Entwicklungsschritt möglich wird.

Sinngemäss nach M. Aarts · Marte Meo
50 / 56 · Video & Reflexion

Aktion. Reaktion. Wirkung.

Betrachtet eine kurze Szene Schritt für Schritt: Wer zeigt eine Initiative, wie antwortet das Gegenüber und was verändert sich danach im sichtbaren Miteinander?

Sinngemäss nach M. Aarts · Marte Meo
51 / 56 · Video & Reflexion

Gemeinsam schauen braucht einen Rahmen.

Besprecht mit Klasse und Lehrperson nur dafür vereinbarte, sorgfältig ausgewählte Szenen. Im Mittelpunkt steht das Zusammenspiel; niemand wird vorgeführt, bewertet oder zu persönlichen Aussagen gedrängt.

Praxisimpuls · PraxisWerkStatt
52 / 56 · Video & Reflexion

Vor der Aufnahme wird geklärt.

Kläre mit der Schule die kantonalen Vorgaben und hole erforderliche, zweckbezogene Einwilligungen von Eltern und Schülerinnen und Schülern ein. Aufnahme, Klassenauswertung und Veröffentlichung werden getrennt geklärt.

Vgl. Datenschutzstellen ZH / AG
53 / 56 · Video & Reflexion

Eine Aufnahme ist kein Klassenbesitz.

Vereinbart Zweck, berechtigte Zugriffe und Löschfrist. Verwendet freigegebene Geräte und sichere Ablagen. Keine Weitergabe über private Chats und keine Veröffentlichung ohne gesonderte Klärung.

Vgl. Datenschutzstellen ZH / AG
54 / 56 · Video & Reflexion

Auch die Lehrperson schaut auf sich.

Wie reagiere ich auf eine Initiative? Wo gebe ich Zeit, Orientierung oder Anerkennung? Ausgewählte Bilder können Erwachsenen helfen, ihren eigenen Einfluss auf das Miteinander zu reflektieren.

Sinngemäss nach M. Aarts · Marte Meo
55 / 56 · Gruppenrollen

Eine Position ist kein Persönlichkeitstyp.

Alpha, Beta, Gamma und Omega beschreiben bei Schindler veränderliche Gruppenpositionen. Nutze den Blick auf Führung, Beratung, Mittragen und Widerspruch, ohne Kinder auf eine Rolle festzulegen.

Nach R. Schindler · Rangdynamik
56 / 56 · Gruppenrollen

Verantwortung hat auch eine leise Form.

Ein zurückhaltendes Kind kann beobachten, Material koordinieren oder eine Absprache prüfen. Vereinbart eine passende Aufgabe mit echtem Einfluss und ermöglicht danach auch andere Rollen.

Praxisimpuls · PraxisWerkStatt

Vom Training in den Klassenalltag

Klassenrat und Morgenkreis können regelmässige Räume schaffen, um Erfahrungen aufzugreifen, Anliegen zu besprechen und gemeinsame Abmachungen zu prüfen. Sie ergänzen Kooperationsaufgaben, Rollenspiele und die Reflexion über Gefühle. Die konkrete Ausgestaltung richtet sich nach Alter, Klasse und Auftrag.

Lehrperson und Schulsozialarbeit klären Ziele, Rollen und Begleitung gemeinsam. Ein Training für die ganze Klasse unterscheidet sich von gezielter Unterstützung in einer Kleingruppe.

Ergänzende Programme und Fachhinweise

TiL, LIMIT und SoKo sind eigenständige regionale Angebote mit unterschiedlichen Zielgruppen und Rahmenbedingungen. Sie werden hier als Orientierung genannt; eine Durchführung oder Partnerschaft durch PraxisWerkStatt wird damit nicht behauptet.

Quellen und Einordnung

Alle Formulierungen wurden für diese Reihe neu geschrieben; es werden keine wörtlichen Zitate, Spielanleitungen oder Arbeitsblätter aus den Büchern wiedergegeben. «Praxisimpuls» bezeichnet einen redaktionellen Leitgedanken. «Sinngemäss nach» und «Praxisübertragung» benennen die jeweilige fachliche Grundlage.

Literatur und Fachseiten
  • PraxisWerkStatt: Redaktionelle Praxisimpulse für diese Reihe (2026).

    Eigenständig formulierte Leitgedanken und Praxisübertragungen aus dem erteilten Auftrag. Die Kennzeichnung beansprucht keine Urheberschaft an allgemeinen pädagogischen Grundideen.

  • Franz Petermann, Gert Jugert, Uwe Tänzer und Dorothe Verbeek (2024): Sozialtraining in der Schule. 4., überarbeitete Auflage. Beltz.

    Verwendet: frei zugängliche Verlagsleseprobe, Vorwort und Kapitel 1, insbesondere S. 10–17 sowie die ausgewiesene Trainingsstruktur. Keine Übungen oder Kopiervorlagen übernommen.

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  • Tamara Marksteiner und Ingo S. Hettler: SoKosKid – Soziale Kompetenzen bei Kindern stärken. Projektbeschreibung der Universität Mannheim.

    Grundlage ist die öffentlich zugängliche Projektbeschreibung mit Kleingruppensetting und geschulten Fachpersonen. Weiterführendes Buch: Soziale Kompetenzen bei Kindern stärken (SoKosKid). Ein Trainingsmanual für die Schulsozialarbeit (Springer VS, 2026). Die Karte stützt sich auf die Projektbeschreibung, nicht auf eine vollständige Auswertung des Manuals.

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  • Jenny Adler Zwahlen / BASPO (2024): Vielfalt erleben – Vielfalt leben: Vertrauen aufbauen und pflegen. mobilesport.ch, 6. Mai 2024.

    Vertrauen, Verlässlichkeit, Rücksicht und gemeinsame Reflexion. Die Karten sind eigene Praxisübertragungen.

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  • D-EDK: Lehrplan 21, Überfachliche Kompetenzen.

    Personale und soziale Kompetenzen, insbesondere Selbstreflexion, Dialog- und Kooperationsfähigkeit sowie Konfliktfähigkeit.

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  • Kanton Luzern: Schulen für alle – Kooperatives Lernen, Grundprinzipien.

    Positive gegenseitige Abhängigkeit, individuelle Verantwortung und gleichwertige Beiträge.

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  • RADIX: SchoolMatters, Kapitel 08 Mobbing? – Nicht in unserer Schule!, Kernaussagen (4. Mai 2026).

    Gruppendynamik, klare Haltung der Schule, Eingreifen und Klassenkultur.

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  • Marte Meo nach Maria Aarts: videobasierte Entwicklungsunterstützung und Interaktionsanalyse.

    Verwendete Methodenbeschreibungen: Marte Meo Ausbildung, Beratung für Eltern und Angehörige; ergänzend das dänische Bildungsportal EMU, Sådan anvender du videofeedback med afsæt i Marte Meo-metoden (Initiative, Antwort, Wirkung). Die gemeinsame Klassenreflexion ist eine Praxisübertragung dieser Reihe und wird nicht als standardisiertes Marte-Meo-Programm dargestellt.

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  • Datenschutzstellen der Kantone Zürich und Aargau: Bild-, Ton- und Videoaufnahmen im Schulkontext.

    Zürich: Aufnehmen und Veröffentlichen von Fotos sowie Videokameras. Aargau: Datenschutz und Datensicherheit, Abschnitt Videoaufnahmen. Die Karten geben eine Planungshilfe, keine pauschale Rechtsregel: Zuständigkeit, Kanton, Zweck, Urteilsfähigkeit und allfällige Einwilligungen sind konkret zu klären.

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  • Raoul Schindler: Rangdynamisches Positionsmodell; dargestellt bei Cornelia Blendinger und Daniela Wehner, Hinweise zum Rangdynamikmodell nach Raoul Schindler, S. 1–3.

    Alpha, Beta, Gamma und Omega werden als veränderliche Positionen im Gruppengefüge behandelt, nicht als feste Persönlichkeitstypen oder Etiketten für Kinder.

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  • Kanton Aargau: Datenschutz und Datensicherheit
  • Datenschutz Zürich: Videokameras
  • EMU: Videofeedback mit Bezug zu Marte Meo
Zuordnung aller 56 Karten
  1. Eine Klasse wird zum Team. · Praxisimpuls · PraxisWerkStatt
    Redaktioneller Leitgedanke für diese Reihe; kein Zitat und keine Originaltheorie.
  2. Wir trainieren das Miteinander. · Sinngemäss nach Petermann et al. · 2024
    Sozialtraining in der Schule, 4. Auflage; frei zugängliche Leseprobe, Vorwort und Kap. 1, S. 10–17; Trainingsstruktur gemäss Inhaltsverzeichnis.
  3. Ein Erlebnis braucht ein Gespräch. · Praxisübertragung · BASPO, 2024
    Jenny Adler Zwahlen: Vielfalt erleben – Vielfalt leben: Vertrauen aufbauen und pflegen; 6. Mai 2024. Die Formulierungen sind eigene Praxisübertragungen, keine wörtlichen Zitate.
  4. Zusammenarbeit zählt mehr als Tempo. · Praxisimpuls · PraxisWerkStatt
    Redaktioneller Leitgedanke für diese Reihe; kein Zitat und keine Originaltheorie.
  5. Die Klasse gestaltet ihr Klima. · Sinngemäss nach Petermann et al. · 2024
    Sozialtraining in der Schule, 4. Auflage; frei zugängliche Leseprobe, Vorwort und Kap. 1, S. 10–17; Trainingsstruktur gemäss Inhaltsverzeichnis.
  6. Erwachsene spielen ihre Haltung mit. · Praxisimpuls · PraxisWerkStatt
    Redaktioneller Leitgedanke für diese Reihe; kein Zitat und keine Originaltheorie.
  7. Ein Training braucht passende Gruppen. · Praxisübertragung · SoKosKid-Projekt
    Universität Mannheim: SoKosKid-Projektbeschreibung; Projektleitung Tamara Marksteiner und Ingo S. Hettler. Kein vollständiger Buchtext verfügbar; keine Buchseiten behauptet.
  8. Nicht alle brauchen dasselbe. · Praxisimpuls · PraxisWerkStatt
    Redaktioneller Leitgedanke für diese Reihe; kein Zitat und keine Originaltheorie.
  9. Auch leise Stimmen gehören dazu. · Praxisimpuls · PraxisWerkStatt
    Redaktioneller Leitgedanke für diese Reihe; kein Zitat und keine Originaltheorie.
  10. Teams werden ohne Abwertung gebildet. · Praxisimpuls · PraxisWerkStatt
    Redaktioneller Leitgedanke für diese Reihe; kein Zitat und keine Originaltheorie.
  11. Ein Nein bleibt Teil des Teams. · Praxisimpuls · PraxisWerkStatt
    Redaktioneller Leitgedanke für diese Reihe; kein Zitat und keine Originaltheorie.
  12. Wir bemerken, wer noch fehlt. · Praxisimpuls · PraxisWerkStatt
    Redaktioneller Leitgedanke für diese Reihe; kein Zitat und keine Originaltheorie.
  13. Wie erlebe ich mich im Team? · Praxisübertragung · Lehrplan 21
    Überfachliche Kompetenzen: Selbstreflexion, Dialog- und Kooperationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit.
  14. Mein Eindruck ist nicht dein Erleben. · Praxisübertragung · Lehrplan 21
    Überfachliche Kompetenzen: Selbstreflexion, Dialog- und Kooperationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit.
  15. Wir beschreiben statt abzustempeln. · Praxisübertragung · Lehrplan 21
    Überfachliche Kompetenzen: Selbstreflexion, Dialog- und Kooperationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit.
  16. Ein Rollenwechsel öffnet den Blick. · Praxisimpuls · PraxisWerkStatt
    Redaktioneller Leitgedanke für diese Reihe; kein Zitat und keine Originaltheorie.
  17. Gefühle liefern Hinweise. · Sinngemäss nach Petermann et al. · 2024
    Sozialtraining in der Schule, 4. Auflage; frei zugängliche Leseprobe, Vorwort und Kap. 1, S. 10–17; Trainingsstruktur gemäss Inhaltsverzeichnis.
  18. Nachfragen schlägt Gedankenlesen. · Praxisübertragung · Lehrplan 21
    Überfachliche Kompetenzen: Selbstreflexion, Dialog- und Kooperationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit.
  19. Stärken brauchen eine Gelegenheit. · Praxisimpuls · PraxisWerkStatt
    Redaktioneller Leitgedanke für diese Reihe; kein Zitat und keine Originaltheorie.
  20. Niemand ist immer stark oder schwach. · Praxisimpuls · PraxisWerkStatt
    Redaktioneller Leitgedanke für diese Reihe; kein Zitat und keine Originaltheorie.
  21. Ich kann helfen und Hilfe brauchen. · Praxisimpuls · PraxisWerkStatt
    Redaktioneller Leitgedanke für diese Reihe; kein Zitat und keine Originaltheorie.
  22. Unterstützen heisst nicht übernehmen. · Praxisimpuls · PraxisWerkStatt
    Redaktioneller Leitgedanke für diese Reihe; kein Zitat und keine Originaltheorie.
  23. Anerkennung wird durch Beispiele glaubwürdig. · Sinngemäss nach Petermann et al. · 2024
    Sozialtraining in der Schule, 4. Auflage; frei zugängliche Leseprobe, Vorwort und Kap. 1, S. 10–17; Trainingsstruktur gemäss Inhaltsverzeichnis.
  24. Mein Fortschritt braucht keinen Vergleich. · Praxisimpuls · PraxisWerkStatt
    Redaktioneller Leitgedanke für diese Reihe; kein Zitat und keine Originaltheorie.
  25. Mut hat verschiedene Grössen. · Praxisübertragung · BASPO, 2024
    Jenny Adler Zwahlen: Vielfalt erleben – Vielfalt leben: Vertrauen aufbauen und pflegen; 6. Mai 2024. Die Formulierungen sind eigene Praxisübertragungen, keine wörtlichen Zitate.
  26. Eine Herausforderung bleibt freiwillig. · Praxisübertragung · BASPO, 2024
    Jenny Adler Zwahlen: Vielfalt erleben – Vielfalt leben: Vertrauen aufbauen und pflegen; 6. Mai 2024. Die Formulierungen sind eigene Praxisübertragungen, keine wörtlichen Zitate.
  27. Ermutigen geht ohne Drängen. · Praxisübertragung · BASPO, 2024
    Jenny Adler Zwahlen: Vielfalt erleben – Vielfalt leben: Vertrauen aufbauen und pflegen; 6. Mai 2024. Die Formulierungen sind eigene Praxisübertragungen, keine wörtlichen Zitate.
  28. Sicherheit wird vorab geklärt. · Praxisimpuls · PraxisWerkStatt
    Redaktioneller Leitgedanke für diese Reihe; kein Zitat und keine Originaltheorie.
  29. Vertrauen zeigt sich im Einhalten. · Praxisübertragung · BASPO, 2024
    Jenny Adler Zwahlen: Vielfalt erleben – Vielfalt leben: Vertrauen aufbauen und pflegen; 6. Mai 2024. Die Formulierungen sind eigene Praxisübertragungen, keine wörtlichen Zitate.
  30. Ein Fehler darf ein Versuch bleiben. · Praxisübertragung · BASPO, 2024
    Jenny Adler Zwahlen: Vielfalt erleben – Vielfalt leben: Vertrauen aufbauen und pflegen; 6. Mai 2024. Die Formulierungen sind eigene Praxisübertragungen, keine wörtlichen Zitate.
  31. Wir brauchen verschiedene Beiträge. · Praxisübertragung · Schulen für alle, LU
    Grundprinzipien des kooperativen Lernens: positive gegenseitige Abhängigkeit, individuelle Verantwortung und gleichwertige Beiträge.
  32. Mein Teil gehört zum Ganzen. · Praxisübertragung · Schulen für alle, LU
    Grundprinzipien des kooperativen Lernens: positive gegenseitige Abhängigkeit, individuelle Verantwortung und gleichwertige Beiträge.
  33. Führen heisst Beteiligung ermöglichen. · Praxisimpuls · PraxisWerkStatt
    Redaktioneller Leitgedanke für diese Reihe; kein Zitat und keine Originaltheorie.
  34. Wir sprechen, bevor wir losrennen. · Praxisübertragung · Lehrplan 21
    Überfachliche Kompetenzen: Selbstreflexion, Dialog- und Kooperationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit.
  35. Unser Tempo lässt niemanden zurück. · Praxisimpuls · PraxisWerkStatt
    Redaktioneller Leitgedanke für diese Reihe; kein Zitat und keine Originaltheorie.
  36. Auch Uneinigkeit gehört zum Team. · Praxisübertragung · Lehrplan 21
    Überfachliche Kompetenzen: Selbstreflexion, Dialog- und Kooperationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit.
  37. Zugehörigkeit darf keine Belohnung sein. · Praxisübertragung · RADIX SchoolMatters
    Kapitel 08: Mobbing? – Nicht in unserer Schule!, Kernaussagen, 4. Mai 2026.
  38. Spass geht nicht auf deine Kosten. · Praxisübertragung · RADIX SchoolMatters
    Kapitel 08: Mobbing? – Nicht in unserer Schule!, Kernaussagen, 4. Mai 2026.
  39. Eine Gruppe kann Ausgrenzung stoppen. · Praxisübertragung · RADIX SchoolMatters
    Kapitel 08: Mobbing? – Nicht in unserer Schule!, Kernaussagen, 4. Mai 2026.
  40. Mobbing braucht klares Eingreifen. · Praxisübertragung · RADIX SchoolMatters
    Kapitel 08: Mobbing? – Nicht in unserer Schule!, Kernaussagen, 4. Mai 2026.
  41. Hilfe holen ist ein mutiger Schritt. · Praxisübertragung · RADIX SchoolMatters
    Kapitel 08: Mobbing? – Nicht in unserer Schule!, Kernaussagen, 4. Mai 2026.
  42. Unser Teamgedanke gilt auch online. · Praxisübertragung · RADIX SchoolMatters
    Kapitel 08: Mobbing? – Nicht in unserer Schule!, Kernaussagen, 4. Mai 2026.
  43. Was nehmen wir mit ins Schulzimmer? · Praxisimpuls · PraxisWerkStatt
    Redaktioneller Leitgedanke für diese Reihe; kein Zitat und keine Originaltheorie.
  44. Die Pause gehört zum Lernfeld. · Praxisimpuls · PraxisWerkStatt
    Redaktioneller Leitgedanke für diese Reihe; kein Zitat und keine Originaltheorie.
  45. Eine Abmachung muss erkennbar sein. · Sinngemäss nach Petermann et al. · 2024
    Sozialtraining in der Schule, 4. Auflage; frei zugängliche Leseprobe, Vorwort und Kap. 1, S. 10–17; Trainingsstruktur gemäss Inhaltsverzeichnis.
  46. Wiederholen macht aus Wissen Können. · Sinngemäss nach Petermann et al. · 2024
    Sozialtraining in der Schule, 4. Auflage; frei zugängliche Leseprobe, Vorwort und Kap. 1, S. 10–17; Trainingsstruktur gemäss Inhaltsverzeichnis.
  47. Wir prüfen gemeinsam die Wirkung. · Praxisimpuls · PraxisWerkStatt
    Redaktioneller Leitgedanke für diese Reihe; kein Zitat und keine Originaltheorie.
  48. Der nächste Schritt gehört uns allen. · Praxisimpuls · PraxisWerkStatt
    Redaktioneller Leitgedanke für diese Reihe; kein Zitat und keine Originaltheorie.
  49. Gelingendes wird im Bild sichtbar. · Sinngemäss nach M. Aarts · Marte Meo
    Marte Meo: Videointeraktionsanalyse; eigene Kurzformulierung auf Grundlage der Methodenbeschreibungen, vgl. Quellenverzeichnis.
  50. Aktion. Reaktion. Wirkung. · Sinngemäss nach M. Aarts · Marte Meo
    Marte Meo: Videointeraktionsanalyse; eigene Kurzformulierung auf Grundlage der Methodenbeschreibungen, vgl. Quellenverzeichnis.
  51. Gemeinsam schauen braucht einen Rahmen. · Praxisimpuls · PraxisWerkStatt
    Redaktioneller Leitgedanke für diese Reihe; kein Zitat und keine Originaltheorie.
  52. Vor der Aufnahme wird geklärt. · Vgl. Datenschutzstellen ZH / AG
    Kantonale Vorgaben; Zürich: Fotos und Videokameras; Aargau: Datenschutz und Datensicherheit, Abschnitt Videoaufnahmen. Rechtliche Voraussetzungen sind für Schule, Zweck und Kanton konkret zu prüfen.
  53. Eine Aufnahme ist kein Klassenbesitz. · Vgl. Datenschutzstellen ZH / AG
    Kantonale Vorgaben; Zürich: Fotos und Videokameras; Aargau: Datenschutz und Datensicherheit, Abschnitt Videoaufnahmen. Rechtliche Voraussetzungen sind für Schule, Zweck und Kanton konkret zu prüfen.
  54. Auch die Lehrperson schaut auf sich. · Sinngemäss nach M. Aarts · Marte Meo
    Marte Meo: Videointeraktionsanalyse; eigene Kurzformulierung auf Grundlage der Methodenbeschreibungen, vgl. Quellenverzeichnis.
  55. Eine Position ist kein Persönlichkeitstyp. · Nach R. Schindler · Rangdynamik
    Positionsmodell, dargestellt in Blendinger/Wehner, Hinweise zum Rangdynamikmodell nach Raoul Schindler, S. 1–3. Keine Persönlichkeitstypologie.
  56. Verantwortung hat auch eine leise Form. · Praxisimpuls · PraxisWerkStatt
    Redaktioneller Leitgedanke für diese Reihe; kein Zitat und keine Originaltheorie.

Auswahl, redaktionelle Texte und Gestaltung: PraxisWerkStatt, 2026. Die Quellenangaben kennzeichnen fachliche Bezüge; sie bedeuten keine Empfehlung oder Zusammenarbeit der genannten Stellen.