Sich selbst wahrnehmen.
Gefühle benennen, Stärken entdecken, Grenzen ausdrücken und mit Enttäuschungen umgehen.
56 Leitgedanken zum Sozialtraining an Schulen: für Klassen, Lehrpersonen und Schulsozialarbeit.
Was macht aus einer Klasse ein Team? Wie werden Stärken sichtbar, wie können alle mitwirken – und wie tragen wir gute Erfahrungen in den Alltag? Diese Bildreihe lädt zum Nachdenken, Besprechen und Ausprobieren ein.
Im Mittelpunkt stehen Empathie, Frustrationstoleranz, Kommunikation, Kooperation und gewaltfreie Konfliktlösung. Dazu kommen Video-Reflexion, Datenschutz und der bewusste Umgang mit Gruppenrollen.
Die Kurztexte sind Praxisimpulse oder sinngemässe Übertragungen. Jede Karte trägt eine Kennzeichnung; die genaue Zuordnung steht bei den Quellen. Konkrete Spiel- und Trainingsideen ergänzen die Reihe später.
Warum Sozialtraining? Bildkarten entdeckenGutes Miteinander entsteht nicht von allein. Im Sozialtraining üben Kinder und Jugendliche, zuzuhören, eigene Bedürfnisse auszudrücken, andere Perspektiven einzubeziehen und Konflikte konstruktiv zu bearbeiten. Kooperations- und Teamplayaufgaben machen erlebbar, wie unterschiedliche Stärken zum gemeinsamen Gelingen beitragen.
Ich verstehe Sozialtraining als bewusst gestalteten Lernprozess: gemeinsam etwas erleben, darüber sprechen und einen nächsten Schritt für den Alltag vereinbaren. So werden aus einzelnen Übungen Erfahrungen, die im Unterricht, auf dem Pausenplatz und im Klassenchat weiterwirken können.
Gefühle benennen, Stärken entdecken, Grenzen ausdrücken und mit Enttäuschungen umgehen.
Zuhören, Unterschiede respektieren, Unterstützung anbieten und Verantwortung teilen.
Abmachungen treffen, Lösungen aushandeln und prüfen, was im Klassenalltag besser gelingt.
Der Lehrplan 21 verbindet fachliches Lernen mit personalen, sozialen und methodischen Kompetenzen. Dazu gehören Selbstreflexion, Dialog- und Kooperationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit sowie der Umgang mit Vielfalt. Ihre Förderung ist ein verbindlicher Auftrag der Lehrpersonen in allen drei Zyklen. Sozialtraining ist ein möglicher Weg, diese Kompetenzen gezielt zu üben; der Lehrplan schreibt kein bestimmtes Trainingsprogramm vor.
Für den Kanton Zürich bildet § 2 des Volksschulgesetzes einen wichtigen Rahmen: Schule gestaltet Unterricht und Zusammenleben und fördert die Entwicklung zu selbstständigen und gemeinschaftsfähigen Menschen. Das Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) regelt ergänzend die ambulante Kinder- und Jugendhilfe und die Schulsozialarbeit. § 19 verpflichtet die Gemeinden zu einem bedarfsgerechten Angebot an Schulsozialarbeit. Daraus folgt keine allgemeine Pflicht zu einem bestimmten Sozialtraining. Die kantonalen Regelungen sind jeweils zu beachten.
Lehrpersonen fördern soziale Kompetenzen im Unterricht und im täglichen Zusammenleben. Schulsozialarbeit kann im Rahmen ihres Auftrags präventive Angebote, Beratung und fachliche Unterstützung beitragen. Ziele, Rollen und Zuständigkeiten werden gemeinsam geklärt; bei Bedarf kommen geeignete externe Fachpersonen dazu.
Eine internationale Meta-Analyse von Cipriano und weiteren Forschenden (2023) mit 424 Studien zeigt im Durchschnitt positive Wirkungen schulischer Programme zum sozialen und emotionalen Lernen: unter anderem auf soziale und emotionale Fähigkeiten, Beziehungen, Verhalten und das Schulklima. Die Ergebnisse unterscheiden sich je nach Programm, Kontext und Qualität der Umsetzung. Sie sind kein Wirkungsnachweis für jede einzelne Übung oder diese Bildkarten.
Für meine fachliche Einordnung heisst das: klare Ziele wählen, die Voraussetzungen der Kinder berücksichtigen, Beteiligung ermöglichen und regelmässig üben. Nach einer Aufgabe wird gemeinsam reflektiert und eine konkrete Abmachung im Alltag erprobt. Rückmeldungen der Kinder und Beobachtungen der Erwachsenen helfen zu prüfen, ob sich etwas verändert.
Sozialtraining kann eine respektvolle Klassenkultur und Prävention unterstützen. Bei bestehendem Mobbing oder Gewalt braucht es zusätzlich gezielten Schutz und ein fachlich abgestimmtes Vorgehen. Die Verantwortung dafür liegt bei den zuständigen Erwachsenen.
Fachliche und rechtliche Einordnung geprüft am 29. Oktober 2026.
Zu den 56 Bildkarten56 Karten
Gemeinsam im Raum zu sein, macht noch kein Team. Sozialtraining schafft Gelegenheiten, einander wahrzunehmen, Verantwortung zu teilen und gemeinsam etwas zu bewirken.
Praxisimpuls · PraxisWerkStattZusammenarbeit lässt sich nicht einfach voraussetzen. Im Sozialtraining werden Zuhören, Absprechen und Rücksichtnehmen sichtbar, erprobt und gemeinsam weiterentwickelt.
Sinngemäss nach Petermann et al. · 2024Die Aufgabe allein erklärt noch nicht, was die Klasse gelernt hat. Erst der gemeinsame Rückblick macht sichtbar, wie das Miteinander gelungen ist.
Praxisübertragung · BASPO, 2024Eine schnelle Lösung ist nicht automatisch eine gute Teamleistung. Achte auch darauf, wer mitgedacht hat, wer gehört wurde und wer Unterstützung erhielt.
Praxisimpuls · PraxisWerkStattEin Blick, ein Lachen oder eine Einladung verändert die Stimmung. Sozialtraining lenkt die Aufmerksamkeit darauf, welchen Beitrag jede Person zum Klassenklima leisten kann.
Sinngemäss nach Petermann et al. · 2024Wie wir mit Fehlern, Grenzen und unterschiedlichen Ideen umgehen, setzt den Rahmen. Die Leitung lebt vor, was sie von der Gruppe erwartet.
Praxisimpuls · PraxisWerkStattKläre Zielgruppe, Gruppengrösse und Voraussetzungen, bevor ihr startet. SoKosKid wurde für Kleingruppen in der Schulsozialarbeit entwickelt; die Übertragung auf eine ganze Klasse braucht eine eigene Planung.
Praxisübertragung · SoKosKid-ProjektPasse Aufgaben, Material und Unterstützung so an, dass unterschiedliche Voraussetzungen Platz haben. Fairness kann bedeuten, verschiedene Wege zum gemeinsamen Ziel zu ermöglichen.
Praxisimpuls · PraxisWerkStattWer schnell spricht, hat nicht automatisch die beste Idee. Schaffe Denkzeit und passende Verantwortung, damit auch zurückhaltende Kinder mit ihrem Beitrag etwas bewirken können.
Praxisimpuls · PraxisWerkStattLass niemanden öffentlich als letzte Wahl zurück. Eine bewusst begleitete Gruppeneinteilung ermöglicht neue Begegnungen und schützt davor, bestehende Rangordnungen einfach zu wiederholen.
Praxisimpuls · PraxisWerkStattWer eine Grenze setzt, verliert seine Zugehörigkeit nicht. Suche gemeinsam eine andere Beteiligungsform, ohne das Kind vor der Gruppe rechtfertigen zu lassen.
Praxisimpuls · PraxisWerkStattBevor die Gruppe loslegt: Sind alle beteiligt und wissen alle, was sie beitragen können? Zugehörigkeit zeigt sich auch darin, fehlende Beteiligung wahrzunehmen.
Praxisimpuls · PraxisWerkStattErkunde nach einer Aufgabe deine eigene Rolle: Wann habe ich mich eingebracht, gezögert oder zurückgezogen? Beobachte dein Verhalten, ohne dich darauf festzulegen.
Praxisübertragung · Lehrplan 21Was für dich leicht oder lustig war, kann jemand anders als schwierig erlebt haben. Frage nach, statt vom eigenen Gefühl auf alle zu schliessen.
Praxisübertragung · Lehrplan 21Sprich über konkrete Handlungen: Wer hat gewartet, gefragt oder geholfen? So bleibt Rückmeldung nachvollziehbar und macht aus einem Moment keine feste Eigenschaft.
Praxisübertragung · Lehrplan 21Wer oft führt, darf einmal zuhören. Wer sonst folgt, kann etwas anleiten. Begleitete Rollenwechsel zeigen Fähigkeiten, die im gewohnten Klassenalltag leicht verborgen bleiben.
Praxisimpuls · PraxisWerkStattFreude, Ärger und Unsicherheit dürfen benannt werden. Erkundet, was in der Situation dazu beigetragen hat und welche Unterstützung beim nächsten Versuch hilfreich wäre.
Sinngemäss nach Petermann et al. · 2024Ein stilles Kind ist nicht automatisch desinteressiert. Frage respektvoll nach, was es gerade beschäftigt und was ihm die Beteiligung erleichtern könnte.
Praxisübertragung · Lehrplan 21Gestalte Aufgaben, in denen nicht nur Schnelligkeit und Lautstärke zählen. Genaues Beobachten, Geduld, Kreativität und Ermutigung können für die Gruppe ebenso wichtig werden.
Praxisimpuls · PraxisWerkStattEine Aufgabe liegt dir, eine andere fordert dich heraus. Unterschiedliche Erfahrungen helfen der Klasse, Fähigkeiten situationsbezogen zu sehen und vorschnelle Zuschreibungen zu hinterfragen.
Praxisimpuls · PraxisWerkStattBeides gehört zum Team. Wenn die Aufgaben unterschiedliche Fähigkeiten verlangen, können Kinder Unterstützung geben und an anderer Stelle selbst auf andere angewiesen sein.
Praxisimpuls · PraxisWerkStattFrage zuerst, welche Hilfe gewünscht ist. Ein guter Hinweis oder gemeinsames Überlegen kann mehr Eigenständigkeit ermöglichen, als die Aufgabe für jemanden zu erledigen.
Praxisimpuls · PraxisWerkStattBenenne, was zum Gelingen beigetragen hat: eine ruhige Erklärung, ein zweiter Versuch oder eine hilfreiche Idee. So werden auch unscheinbare Beiträge sichtbar.
Sinngemäss nach Petermann et al. · 2024Was gelingt mir heute besser als beim letzten Versuch? Ein persönlicher Lernschritt verdient Aufmerksamkeit, auch wenn andere dieselbe Aufgabe schon länger bewältigen.
Praxisimpuls · PraxisWerkStattVor der Klasse zu sprechen kann so herausfordernd sein wie eine Bewegungsaufgabe. Lass Kinder ihren nächsten Schritt passend zu ihren Möglichkeiten wählen.
Praxisübertragung · BASPO, 2024Mut wächst nicht durch Druck. Klare Grenzen, Wahlmöglichkeiten und ein verlässliches Stoppzeichen erlauben neue Erfahrungen, ohne Zugehörigkeit an das Mitmachen zu knüpfen.
Praxisübertragung · BASPO, 2024Frage, was einen Versuch erleichtern würde. Bestärke einen selbst gewählten Schritt und respektiere es, wenn jemand heute eine andere Beteiligungsform braucht.
Praxisübertragung · BASPO, 2024Neue Erfahrungen brauchen einen verlässlichen Rahmen. Prüfe Risiken, erläutere Regeln und vereinbare, wie alle jederzeit unterbrechen können, bevor eine Herausforderung beginnt.
Praxisimpuls · PraxisWerkStattWer eine Zusage macht, übernimmt Verantwortung. Ob wir warten, aufmerksam bleiben oder ein Stopp beachten: Verlässliche Handlungen geben dem Gegenüber Orientierung.
Praxisübertragung · BASPO, 2024Ein misslungener Anlauf ist kein Anlass zum Auslachen. Überlegt gemeinsam, was ihr daraus mitnehmt und welche kleine Veränderung beim nächsten Versuch helfen könnte.
Praxisübertragung · BASPO, 2024Eine gute Teamaufgabe wird nicht von einer Person allein gelöst. Unterschiedliche Informationen, Ideen und Fähigkeiten machen Zusammenarbeit nötig und jeden Beitrag bedeutsam.
Praxisübertragung · Schulen für alle, LUKlärt, wer welchen Beitrag übernimmt und wie die Teile zusammenpassen. Gemeinsame Verantwortung wird greifbar, wenn jede Person ihre Aufgabe versteht und Unterstützung erfragen kann.
Praxisübertragung · Schulen für alle, LUEine Leitung im Team muss nicht alles bestimmen. Sie kann Fragen sammeln, Aufgaben abstimmen und darauf achten, dass auch andere Verantwortung übernehmen.
Praxisimpuls · PraxisWerkStattEin kurzer gemeinsamer Plan kann viel verändern. Klärt das Ziel, hört unterschiedliche Ideen an und prüft, ob alle den vereinbarten Weg verstanden haben.
Praxisübertragung · Lehrplan 21Beobachtet, ob alle folgen können. Manchmal gelingt eine gemeinsame Aufgabe besser, wenn die Gruppe langsamer wird, etwas anders erklärt oder den Ablauf anpasst.
Praxisimpuls · PraxisWerkStattVerschiedene Vorschläge müssen nicht sofort zum Streit werden. Übt, Interessen zu benennen, zuzuhören und eine Entscheidung zu finden, die den gemeinsamen Auftrag berücksichtigt.
Praxisübertragung · Lehrplan 21Ein Kind gehört zur Klasse, auch wenn etwas noch nicht gelingt. Anerkennung darf nicht davon abhängen, ob es sportlich, beliebt oder besonders leistungsfähig ist.
Praxisübertragung · RADIX SchoolMattersNicht jede Bemerkung ist für alle lustig. Wenn jemand sich verletzt oder blossgestellt fühlt, nehmen wir das ernst und verändern unser Verhalten.
Praxisübertragung · RADIX SchoolMattersMitlachen oder Wegschauen kann Ausgrenzung verstärken. Übt sichere Handlungsmöglichkeiten: jemanden einbeziehen, nicht mitmachen und eine verantwortliche erwachsene Person hinzuholen.
Praxisübertragung · RADIX SchoolMattersSozialtraining kann eine respektvolle Klassenkultur fördern. Bei bestehendem Mobbing braucht es zusätzlich gezielten Schutz und fachlich abgestimmtes Handeln; ein Teamspiel allein reicht nicht aus.
Praxisübertragung · RADIX SchoolMattersNiemand muss belastende Gruppensituationen allein lösen. Klärt miteinander, welche Erwachsenen erreichbar sind und wie Kinder Unterstützung erhalten, ohne sich vor allen erklären zu müssen.
Praxisübertragung · RADIX SchoolMattersDer Klassenchat gehört zum Miteinander. Besprecht auch dort Einladungen, Bilder, Kommentare und Ausschluss: Was wäre respektvoll, und wann braucht es Hilfe von Erwachsenen?
Praxisübertragung · RADIX SchoolMattersWählt nach dem Training eine konkrete Handlung für den Unterricht. Wer erinnert woran, und in welcher Alltagssituation wollt ihr sie als Erstes ausprobieren?
Praxisimpuls · PraxisWerkStattWer wird zum Mitspielen eingeladen? Wie gehen wir mit Streit um? Prüft, wo sich die Erfahrungen aus dem Training auf dem Pausenplatz wiederfinden lassen.
Praxisimpuls · PraxisWerkStattFormuliert gemeinsam, was ihr künftig tun wollt. «Wir hören einander ausreden» lässt sich leichter beobachten als ein allgemeiner Wunsch nach mehr Respekt.
Sinngemäss nach Petermann et al. · 2024Ein einzelner Trainingstag verändert nicht jede Gewohnheit. Greift hilfreiche Erfahrungen regelmässig auf und schafft im Klassenalltag weitere Gelegenheiten, sie zu erproben.
Sinngemäss nach Petermann et al. · 2024Was hat sich im Miteinander verändert, und wer erlebt das anders? Holt Rückmeldungen auf verschiedenen Wegen ein, damit auch Schwierigkeiten und stille Perspektiven sichtbar werden.
Praxisimpuls · PraxisWerkStattWählt ein überschaubares Vorhaben und verteilt die Verantwortung. Ein Klassenteam entwickelt sich weiter, wenn Kinder und Erwachsene gemeinsam dranbleiben und bei Bedarf nachsteuern.
Praxisimpuls · PraxisWerkStattMarte Meo nutzt kurze Alltagsszenen, um unterstützende Kommunikation sichtbar zu machen. Der Blick richtet sich darauf, was bereits gelingt und welcher nächste Entwicklungsschritt möglich wird.
Sinngemäss nach M. Aarts · Marte MeoBetrachtet eine kurze Szene Schritt für Schritt: Wer zeigt eine Initiative, wie antwortet das Gegenüber und was verändert sich danach im sichtbaren Miteinander?
Sinngemäss nach M. Aarts · Marte MeoBesprecht mit Klasse und Lehrperson nur dafür vereinbarte, sorgfältig ausgewählte Szenen. Im Mittelpunkt steht das Zusammenspiel; niemand wird vorgeführt, bewertet oder zu persönlichen Aussagen gedrängt.
Praxisimpuls · PraxisWerkStattKläre mit der Schule die kantonalen Vorgaben und hole erforderliche, zweckbezogene Einwilligungen von Eltern und Schülerinnen und Schülern ein. Aufnahme, Klassenauswertung und Veröffentlichung werden getrennt geklärt.
Vgl. Datenschutzstellen ZH / AGVereinbart Zweck, berechtigte Zugriffe und Löschfrist. Verwendet freigegebene Geräte und sichere Ablagen. Keine Weitergabe über private Chats und keine Veröffentlichung ohne gesonderte Klärung.
Vgl. Datenschutzstellen ZH / AGWie reagiere ich auf eine Initiative? Wo gebe ich Zeit, Orientierung oder Anerkennung? Ausgewählte Bilder können Erwachsenen helfen, ihren eigenen Einfluss auf das Miteinander zu reflektieren.
Sinngemäss nach M. Aarts · Marte MeoAlpha, Beta, Gamma und Omega beschreiben bei Schindler veränderliche Gruppenpositionen. Nutze den Blick auf Führung, Beratung, Mittragen und Widerspruch, ohne Kinder auf eine Rolle festzulegen.
Nach R. Schindler · RangdynamikEin zurückhaltendes Kind kann beobachten, Material koordinieren oder eine Absprache prüfen. Vereinbart eine passende Aufgabe mit echtem Einfluss und ermöglicht danach auch andere Rollen.
Praxisimpuls · PraxisWerkStattKlassenrat und Morgenkreis können regelmässige Räume schaffen, um Erfahrungen aufzugreifen, Anliegen zu besprechen und gemeinsame Abmachungen zu prüfen. Sie ergänzen Kooperationsaufgaben, Rollenspiele und die Reflexion über Gefühle. Die konkrete Ausgestaltung richtet sich nach Alter, Klasse und Auftrag.
Lehrperson und Schulsozialarbeit klären Ziele, Rollen und Begleitung gemeinsam. Ein Training für die ganze Klasse unterscheidet sich von gezielter Unterstützung in einer Kleingruppe.
TiL, LIMIT und SoKo sind eigenständige regionale Angebote mit unterschiedlichen Zielgruppen und Rahmenbedingungen. Sie werden hier als Orientierung genannt; eine Durchführung oder Partnerschaft durch PraxisWerkStatt wird damit nicht behauptet.
Alle Formulierungen wurden für diese Reihe neu geschrieben; es werden keine wörtlichen Zitate, Spielanleitungen oder Arbeitsblätter aus den Büchern wiedergegeben. «Praxisimpuls» bezeichnet einen redaktionellen Leitgedanken. «Sinngemäss nach» und «Praxisübertragung» benennen die jeweilige fachliche Grundlage.
Eigenständig formulierte Leitgedanken und Praxisübertragungen aus dem erteilten Auftrag. Die Kennzeichnung beansprucht keine Urheberschaft an allgemeinen pädagogischen Grundideen.
Verwendet: frei zugängliche Verlagsleseprobe, Vorwort und Kapitel 1, insbesondere S. 10–17 sowie die ausgewiesene Trainingsstruktur. Keine Übungen oder Kopiervorlagen übernommen.
Fachquelle ansehen ↗Grundlage ist die öffentlich zugängliche Projektbeschreibung mit Kleingruppensetting und geschulten Fachpersonen. Weiterführendes Buch: Soziale Kompetenzen bei Kindern stärken (SoKosKid). Ein Trainingsmanual für die Schulsozialarbeit (Springer VS, 2026). Die Karte stützt sich auf die Projektbeschreibung, nicht auf eine vollständige Auswertung des Manuals.
Fachquelle ansehen ↗Vertrauen, Verlässlichkeit, Rücksicht und gemeinsame Reflexion. Die Karten sind eigene Praxisübertragungen.
Fachquelle ansehen ↗Personale und soziale Kompetenzen, insbesondere Selbstreflexion, Dialog- und Kooperationsfähigkeit sowie Konfliktfähigkeit.
Fachquelle ansehen ↗Positive gegenseitige Abhängigkeit, individuelle Verantwortung und gleichwertige Beiträge.
Fachquelle ansehen ↗Gruppendynamik, klare Haltung der Schule, Eingreifen und Klassenkultur.
Fachquelle ansehen ↗Verwendete Methodenbeschreibungen: Marte Meo Ausbildung, Beratung für Eltern und Angehörige; ergänzend das dänische Bildungsportal EMU, Sådan anvender du videofeedback med afsæt i Marte Meo-metoden (Initiative, Antwort, Wirkung). Die gemeinsame Klassenreflexion ist eine Praxisübertragung dieser Reihe und wird nicht als standardisiertes Marte-Meo-Programm dargestellt.
Fachquelle ansehen ↗Zürich: Aufnehmen und Veröffentlichen von Fotos sowie Videokameras. Aargau: Datenschutz und Datensicherheit, Abschnitt Videoaufnahmen. Die Karten geben eine Planungshilfe, keine pauschale Rechtsregel: Zuständigkeit, Kanton, Zweck, Urteilsfähigkeit und allfällige Einwilligungen sind konkret zu klären.
Fachquelle ansehen ↗Alpha, Beta, Gamma und Omega werden als veränderliche Positionen im Gruppengefüge behandelt, nicht als feste Persönlichkeitstypen oder Etiketten für Kinder.
Fachquelle ansehen ↗Auswahl, redaktionelle Texte und Gestaltung: PraxisWerkStatt, 2026. Die Quellenangaben kennzeichnen fachliche Bezüge; sie bedeuten keine Empfehlung oder Zusammenarbeit der genannten Stellen.